Britta Adams

Ich singe und tanze, seit ich denken kann – beides war für mich nie getrennt. Ausdruck, Bewegung, Stimme und Darstellung gehören für mich zusammen. Diese Verbindung habe ich im Laufe meines Lebens vertieft und zu meinem Beruf gemacht.

Als ausgebildete Sport- und Gymnastiklehrerin komme ich ursprünglich von der Bewegung. Seit über 30 Jahren leite ich Chöre und Workshops – immer mit dem Blick auf das Ganze: Klang, Präsenz, Miteinander, Gestaltung. Ich begleite Gruppen über längere Zeiträume hinweg, oft mit einem gemeinsamen Ziel – wie einem Auftritt oder einer Choreografie. Genauso gern gestalte ich einzelne Workshop-Tage, an denen sich Menschen neu begegnen oder zusammen etwas ausprobieren.

Ich liebe es, Projekte lebendig werden zu lassen: Musikvideos, Mini-Auftritte, kleine Bühnenmomente – oder einfach ein stimmiger gemeinsamer Prozess. Besonders genieße ich es, wenn Ideen vieler Menschen zusammenfließen – und etwas entsteht, das keiner allein hätte formen können. Ich sehe es als meine Aufgabe, diese Impulse aufzunehmen, zu bündeln und in eine gemeinsame, klare Form zu bringen.

Peppermint Projects ist für mich ein Neustart, in den nicht nur meine Erfahrung und mein Wissen aus vielen Jahren Chor- und Workshopleitung einfließen lasse, sondern auch ein vertieftes Verständnis von mir selbst. Die gemeinsame Arbeit mit Regina und Valeria auf Workshop- und Projektebene bringt mir Freiheit, Leichtigkeit – und selbst den allergrößten Spaß.

Digital heißt für mich: unmittelbar

Ich bin Autodidaktin – und ich liebe es. Digitale Werkzeuge haben mir Türen geöffnet, die früher für mich verschlossen waren. Ohne sie könnte ich meine Arbeit nicht machen: Ich müsste Tonstudios buchen, Sängerinnen bezahlen, Arrangements einkaufen, Tutorials aufwendig produzieren lassen. All das wäre unbezahlbar und würde meinen Ausdruck verfälschen – weil ich immer anderen erklären müsste, was ich eigentlich meine.

Heute kann ich das alles selbst: Songs entwickeln, Teach-Tapes einsingen, Aufnahmen schneiden, Videos produzieren, Tutorials erstellen, Websites bauen. Und wo meine Stimme oder Technik nicht reicht, hilft mir die digitale Bearbeitung. Das bedeutet: Der Weg von meiner Idee zu euch ist jetzt ganz direkt. Ohne Umwege, ohne Filter, ohne dass jemand anderes dazwischensteht.

Für mich ist Digitalisierung kein kaltes Werkzeug, sondern ein Geschenk: Sie macht meine Kunst möglich – so, wie ich sie wirklich meine.

Chor-Coachings und warum ich sie nicht mehr anbiete

Viele Jahre lang habe ich Chöre direkt vor Ort begleitet – mit Coachings, Workshops und Probenarbeit. Diese Tage waren für die Gruppen immer ein besonderes Erlebnis, und oft haben mich die Menschen noch Jahre später kontaktiert, um sich dafür zu bedanken oder um ein weiteres Coaching zu buchen.

Doch inzwischen habe ich entschieden, diesen Weg nicht mehr weiterzugehen.
Die Anfragen sind einfach zu zahlreich, und vor allem habe ich gemerkt: Ich möchte mich auf die Entwicklung meiner eigenen Ideen und Projekte fokussieren.

 

Funfacts

  • Ab 19 Uhr falle ich in den Ruhemodus – auf Feiern verabschiede ich mich darum früh, mehr oder weniger elegant.

  • Mein liebster Tagesbeginn: Kaffee & Fenstergucken – mindestens eine halbe Stunde konzentriertes Starren ins Draußen.

  • Ich kaufe erstaunlich oft Dinge, die ich schon besitze. Offenbar habe ich einen ziemlich konstanten Geschmack.