Songs für die Bühne

Wenn ich Songs für die Bühne schreibe, denke ich nicht in einzelnen Stücken – sondern in Abenden.

In Menschen, die zuschauen. In Sängerinnen, die auf der Bühne stehen. Und in dem gemeinsamen Raum dazwischen.

Chormusik auf der Bühne braucht für mich mehr als schöne Klänge. Sie muss verständlich sein.

Das Publikum – und auch die Sängerinnen – sollen begreifen, was sie hören und was sie singen. Das heißt nicht zwingend deutschsprachig, aber es heißt: Die Musik erklärt sich selbst. Durch Rhythmus, durch Sprache, durch Haltung. Musik soll ohne Erklärung funktionieren.

Ein zentrales Ziel meiner Songs ist Unterhaltung im besten Sinne:

Ich möchte, dass Menschen einen Abend lang wirklich Freude haben. Dass sie lachen, mitgehen, sich berühren lassen – und gern dort sind.

Dazu gehört für mich Abwechslung.

Ich schreibe bewusst keine Programme aus einem Guss und keine Popsong-Ketten. Die Songs bewegen sich rhythmisch und stilistisch durch viele Welten: Jazz, Funk, Pop, Balkan, Folk, Country, Tango, Walzer – alles so gedacht, dass es mit Chor, Klavier oder einer kleinen Band gut umsetzbar ist. Nicht kompliziert um der Komplexität willen, aber lebendig, unterschiedlich und körperlich spürbar. Für die Sängerinnen genauso wie für die Band und die Zuschauer.

Auch die Gefühlsebenen dürfen weit aufgespannt sein.

Gute Laune und Witz stehen im Fokus – aber nicht ausschließlich. Zwischen Leichtigkeit und Humor gibt es Raum für Besinnlichkeit, Ernsthaftigkeit und Tiefe. Man darf zwischendurch still werden, träumen, nachdenken – und am Ende erleichtert, beschwingt und mit leichtem Herzen nach Hause gehen.

Viele meiner Songs greifen zudem das Chorleben selbst auf.

Über sich selbst zu singen, die eigene Situation zu spiegeln, schafft Nähe – nach innen wie nach außen. Es verbindet Ensemble und Publikum auf eine sehr unmittelbare Weise.

Entscheidend ist dabei immer auch der dramaturgische Platz eines Songs.

Ein Opener hat eine andere Aufgabe als ein Schlussstück. Dazwischen braucht es bewusste Energieführung: Spannung aufbauen, lösen, neu bündeln. Niemand kann neunzig Minuten Hochenergie halten – und das soll auch niemand. Ein gutes Programm führt durch Wachheit und Entspannung, durch Aufmerksamkeit und Loslassen.

Viele der Songs sind deshalb von Anfang an bühnenbezogen gedacht.

Mit klarer dramaturgischer Idee, oft mit Bewegung, manchmal mit Publikumsbeteiligung – und sehr häufig tanzbar. Die Bühnenpräsentation ist kein Zusatz, sondern Teil der Musik.

Songs für die Bühne zu schreiben heißt für mich:

Musik zu schaffen, die trägt. Die verbindet. Die einen Abend formt – und Menschen bewegt.

Für Chöre & Chorleiter:innen

Diese Songs sind so geschrieben, dass sie sich in Programme integrieren lassen, mit klaren Rollen im Ablauf eines Konzerts – vom Opener bis zum Abschluss. Du findest sie hier als fertige Arrangements oder als Arrangierlizenzen für dein Ensemble.

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Für Projekt-Teilnehmerinnen

In unseren Workshops arbeitest du genau mit diesen Songs. Du erlebst, wie sie sich auf der Bühne entfalten, wie Musik, Bewegung und Ausdruck zusammenkommen – und warum jedes Stück seinen Platz hat.

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